Schaumburger Verpflegungstrupp unterstützt "Rescue Camp für Rettungshunde"
Ende Juni veranstaltete die Rettungshundestaffel des DRK Kreisverband Berlin City e.V. ein Rescue Camp für Rettungshundeteams. 17 Teams verschiedener Organisationen reisten an, um in 4 Tagen diverse Übungssituationen zu meistern.
Die Verpflegung der Teilnehmer wurde durch den Verpflegungstrupp des KV Berlin City organisiert, der in diesem Jahr Unterstützung aus Schaumburg erhalten hat. Hier ein kleiner Erlebnisbericht von Berd Harmening, der zusammen mit seiner Frau Christine und Wolfgang Liebich vor Ort war:
"Abfahrt aus Schaumburg am 24.06 um 14.30 Uhr, Ankunft in Berlin 18.30 Uhr. Erste Aufgabe der Verpflegungsgruppenführerin Ch. Harmening: Abschmecken der Kartoffelsuppe die Mathias Reckewitz, GF der Betreuung Berlin, schon vorbereitet hatte. Anschließend erste Essensausgabe an die Teilnehmer.
Nach Besichtigung des Camps einrichten des Unterkunftzelts und dann eine Sightseeing-Tour auf der Spree, zusammen mit den Hundeführern und deren Hunden. Sehr interessant!
Am Freitag 05.30 Frühstückvfür ca. 120 Personen richten, davon ca. 80 Hundeführer aus den verschiedensten Gemeinschaften: THW, DRK, Feuerwehr, ASB. Ab 08.00 Uhr Prüfungsbeginn für Mensch und Tier. Unter anderem die Station Ruhleben „Fighting City“, Übungsgelände der Polizei Berlin, Abseilen vom Hochhaus, Flächensuche, Trümmersuche, Erste Hilfe am Hund und vieles mehr. Starke Eindrücke über die Leistungsfähigkeit der Rettungshunde und den Hundeführern, die sehr gut zu Fuß sein müssen um ihren Hunden zu folgen.
Die Küchencrew bereitete in der Zeit das Abendessen vor. Gulasch für alle. Gegen 18.00 Uhr Essenausgabe. Pause.
Ab 22.00 ging es wieder ins Gelände, Döberitzer Heide (Truppenübungsplatz). Kolonnenfahrt zum Einsatzgebiet mit 30 Einsatzfahrzeugen, begleitet von der DRK Motorradstaffel Berlin mit 6 Motorrädern. Ein eindrucksvolles Bild. Ankunft 23.00. Dort wurden 30 Personen versteckt, Wolfgang und Bernd sind mit dabei. Versteckpersonen nennt man die Personen bei der Hundestaffel. Verteilung der Versteckpersonen mittels GPS im Gelände über eine Strecke von ca. 3x3 Kilometern. Um 00.30 Uhr begann die Suche, um 04.00 Uhr wurde die letzte Versteckperson aufgefunden.